19 November 2013 - 20:30
Telefongespräch Präsident Rohanis mit dem englischen Premierminister

Der iranische Präsident und der englische Premierminister haben bei einem Telefongespräch einen Meinugnsaustausch über die jüngsten Entwicklungen hinsichtlich der Nukleargespräche geführt.

Laut Bericht der iranischen Studenten-Nachrichtenagentur Isna haben bei einem Telefonkontakt David Camerons mit Dr. Rohani am gestrigen Dienstagabend beide Seiten die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit den Nukleargesprächen Irans und der G 5 +1 und die Maßnahmen, die bezüglich der bilateralen Beziehungen beider Länder erfolgten,  erörtert und Meinungen ausgetauscht

Der iranische Präsident verwies dabei darauf, dass Iran erwartet, dass die Gegenseite bei den Verhandlungen einen ernsthaften Willen zeigt, und fügte hinzu: "Alle Mitglieder der G 5 +1 müssen ihre Möglichkeiten einsetzen, um eine geeignete Atmosphäre bei den Verhandlungen in Genf zu erzeugen und darum bemüht sein, die Sprache der Drohung und Sanktionen durch die Sprache des Respektes und der Achtung zu ersetzen. Er sagte: "Daher möchte ich betonen, dass nicht zugelassen werden darf, dass die Quertreiberei einiger den win-win-Verlauf dieser wirksamen Maßnahme   behindert."
Rohani fügte hinzu: "Wir werden auf keinen Fall in diesem Bereich eine Diskriminierung akzeptieren und sind bereit, bei  Verhandlungen aufgrund von Gleichberechtigung  und  gegenseitigem Respekt  die logischen Besorgnisse auf beiden Seiten in Betracht zu ziehen."
Bei diesem Telefongepsräch hat der englische Premierminister seine Zufriedenheit mit den Entwicklungen bei den Gesprächen und einer sehr positiven Welle der Vertrauensbildung  in Genf erklärt und gesagt: "Die englische Regierung ist davon überzeugt, dass bei diesen Verhandlungen gegenseitiger Respekt vorliegen muss und dass wir die entstandene Situation richtig nutzen." Er hoffte auf ein positives Resultat bei den neuen Verhandlungen in Genf.